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Immunfluoreszenz und fluoreszente Lebendzellmarker in Zellkulturen - Übersichts-Kurs

Inhalte & Lernziele

Die immunzytochemische Färbung (meist als Immunfluoreszenz) wird oft genutzt, um Proteine, Organellen, Vesikel und Strukturen in Zellen spezifisch zu markieren. Hierbei können die Menge, Lokalisation, Co-Lokalisation und der Transport von Proteinen untersucht werden. Die Immunzytochemie nutzt hierfür zwei prinzipielle Methoden um Zellen und ihre Bestandteile anzufärben: die Färbung von fixierten Zellen oder die Nutzung von zell- oder membrangängigen, fluoreszenten Markern für eine spezifische Markierung zellulärer Kompartimente als Lebendzell-Mikroskopie-Assay.

In diesem Kurs lernen Sie die  Einsatzmöglichkeiten von immunzytochemischen Färbungen und Lebendzellmarkern kennen und führen unterschiedliche Färbungen im Praxisteil selbst durch.

Immunzytochemie und fluoreszente Lebendzellmarker in Zellkulturen Kurs

Themen des Theorie-Seminars

  • Grundlagen der Immunzytochemie (Immunfluoreszenz)
  • Antikörper
  • Geräte
  • Materialien
  • Gewinnung, Herstellung und Fixierung von Präparaten
  • Herstellung von Dauerpräparaten
  • Fixierung mit Formaldehyd und Methanol
  • Möglichkeiten der Antigendemaskierung
  • Blockierung unspezifischer Bindungsstellen in Präparaten
  • Antikörpermarkierung
  • Direkte und indirekte Färbemethoden (Signalstärken und Signalerhöhung)
  • Überblick über verfügbare fluoreszente Lebendzell-Marker
  • Toxizität von Lebendzell-Markern im Live-Cell-Imaging
  • Detektionssysteme
  • Notwendige interne Kontrollen
  • Fehlerquellen/Trouble shooting

 

 

Themen der Praxis-Schulung

  • Immunfluoreszenz-Mehrfachfärbung von adhärenten Zellen
  • Immunzytochemische Färbung von kultivierten Zellen mit Enzym-gekoppelten Antikörpern und kolorimetrischem Nachweis
  • Lebendzell-Färbungen unterschiedlicher zellulärer Kompartimente
 

Die Versuchsergebnisse, mögliche Fehlerquellen bei der Assay-Durchführung und deren Vermeidung werden während des Kurses besprochen.

Erweiterungsthemen bei In-house Schulungen

Diese Inhalte werden bei In-house Kursen je nach Bedarf und Kundenwunsch angepaßt, ergänzt und gekürzt. Weitere Themen könnten z.B. sein

 

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit und ohne Vorkenntnisse zu Zell-basierten Assays und Bioassays.
 
 
Dauer der Fortbildung

Offener Kurs: 1 Tag, Theoriekurs, Schulungsorte: Heildelberg, Frankfurt, Bremen

In-house: Dieser Kurs ist 2-tägig angelegt, wird jedoch je nach Kundenvorgabe manchmal auf 1 Tag gekürzt oder auf 3 Tage ausgeweitet. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Ort des Trainings

Wie bieten Ihnen zwei Arten des Trainings an, je nachdem wie viele Personen geschult werden sollen:

  • Offene Kurse: Sie kommen zu uns- die Wahl für Einzelpersonen, Schulungsorte: München, Frankfurt, Bremen
  • In-house Kurse: wir kommen zu Ihnen- die Wahl für mehrere Personen aus einem Unternehmen

 

Trainingsarten: Theorie und Praxis

Um ein effektives Lernen zu fördern, versuchen wir immer Theorieteile und Praxisteile in einem Kurs miteinander zu kombinieren. So kann das neu Erlernte im Labor direkt in die Praxis umgesetzt werden. Feed-back und praktische Übungen helfen dabei, den Lernerfolg zu vertiefen und direkt in Abläufe zu integrieren. Wenn sie jedoch Ihren Mitarbeitern und Kollegen schnell einen Überblick über viele Themen geben wollen, können diese Themen auch in einem Theorie-Seminar interaktiv bearbeitet werden.

  • Theorie: Offener Kurs und In-house Schulungen
  • Praxis: In-house Schulungen

 

Vorteile von In-house Schulungen

  • Ab 4-5 Teilnehmern ist eine In-house Schulung günstiger
  • Ihre Mitarbeiter müssen nicht reisen
  • Das Trainingskonzept wird individuell für sie zusammengestellt und an Ihre Ziele und Mitarbeiter angepasst
  • In Praxisschulungen kann Ihr Assay im Kurs durchgeführt werden, dies hilft beim trouble shooting
  • Alle Mitarbeiter Ihrer Abteilung sind an der Entwicklung neuer Standards aktiv beteiligt. Dies erhöht die Compliance, gerade bei "alten Hasen"
  • Die Praxisteile finden in Ihren Laboren statt und alle Ergebnisse sind direkt übertragbar
  • Optimierungsvorschläge sind so auch bei Räumen und Abläufen möglich

 

Termine und Preise

Anmeldungen für offene Kurse sind derzeit Corona-bedingt nicht möglich. Schulungsorte: Heidelberg, Frankfurt, Bremen

Für In-house Schulungen kontaktieren sie uns gerne per mail oder telefonisch, dann erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das sich nach den Inhalten und der Dauer des In-house Kurses richtet. Bereits ab 4-5 Teilnehmern ist ein In-house-Kurs günstiger als die individuelle Schulung ihrer Mitarbeiter durch Teilnahme an offenen Fortbildungen. Den Termin der Schulung sprechen wir natürlich mit Ihnen ab. Generell kann ein Kurs innerhalb von 4-8 Wochen nach dem Erstkontakt bei Ihnen durchgeführt werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Die Kursgebühr bei In-house Schulungen beinhaltet die Schulungsunterlagen im Farbdruck, ein Teilnahme-Zertifikat sowie die Reise- und Hotelkosten der Dozentin oder des Dozenten.

 

Kursstruktur und Planung:

  • Kursbeginn (am ersten Tag) 09:00 Uhr
  • Kursende (bei eintägigen Kursen) ca. 17:00
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen bis zum vorletzten Tag) ca. 17:00 Uhr
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen am letzten Tag) ca. 16:00 Uhr

 

Dozent

Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Arnold studierte Biologie in Gießen und arbeitete danach als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Physiologie und Klinische Forschung in Bad Nauheim. Im Anschluss wechselte er ins Deutsche Krebsforschungszentrum und habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Fach Immunologie. Dort beschäftigte er sich mit der Aktivierung, Differenzierung und Apoptose in Leukozyten und bei Lymphomen. Von 2011 bis 2015 leitete er das Schülerforschungslabor des Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum. Gegenwärtig ​lehrt er an der Universität Heidelberg und ist ​als Dozent ​bei biowissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen tätig.

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