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Zellkultur Trouble Shooting - Aufbaukurs

Inhalte & Lernziele

Dieser Kurs vermittelt Ihnen Wissen und Methoden zur Vermeidung und zur Ursachenermittlung von Kontaminationen, schlechtem Zellwachstum, schlecht anhaftenden Zellen, niedriger Vitalitätsrate und anderen gravierenden Problemen in der Zellkulturroutine.

Im Kurs analysieren Sie die häufigsten Ursachen von schlechtem Zellwachstum. Dazu gehören Probleme mit Medien und Zusätzen, Supplementen wie FCS und Antibiotika oder Phenolrot sowie Anwendungsfehler beim Subkultivieren, Einfrieren und Auftauen sowie bei der Aussaat von Zellen. Trouble shooten Sie ihre Standard-Methoden und Routine-Protokolle sowie ihre aspetischen Konzepte inkl. der Laborhygiene.

Darüber hinaus lernen Sie, Kontaminationen frühzeitig zu erkennen bzw. durch entsprechende Vorgehensweisen im Vorfeld zu verhindern und die gezielte Ursachenforschung durch lückenlose Dokumentation zu ermöglichen.

Zellkultur trouble shooting Kurs Training Protokolle Methoden

Im Kurs haben Sie natürlich die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Ihre aktuellen Probleme und Projekte zu diskutieren. Auch nach dem Kurs stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung oder unterstützen sie mit einer Beratung. Vergleichen sie auch mit unserem Kursen im Bereich Zellkultur Qualitätsmanagement.

 

Themen des Theorie-Seminars

  • Grundlagen der sterilen Arbeitstechnik und Kontaminationsprävention
  • Aufbau und Hygiene im Labor
  • Kontaminationen in der Zellkultur
  • Kontaminationsvermeidung
  • Kreuzkontaminationen in der Zellkultur
  • Routinemethoden
  • Fehlerquellen bei Routinemethoden
  • Bestimmung der Zellzahl und Vitalität
  • Inhaltsstoffe von Medien
  • Erarbeitung eines trouble shooting guides
  • Dokumentation
  • Cell banking

 

 

Themen des Praxisanteils des Kurses

  • Auftauen von Zellen mit und ohne Fehlerprovokation
  • Subkultivieren von Zellen mit und ohne Fehlerprovokation
  • Einfrieren von Zellen mit und ohne Fehlerprovokation
 

Erweiterungsthemen bei In-house Kursen

Die Inhalte des Theorie- und Praxisteils können an die spezifischen  Fragestellungen, Probleme, Assays oder Zelltypen angepaßt werden. Weitere oder andere Themen könnten sein:

 

Hintergrund-Informationen zum Thema

Vorab schon interessant sind evt. folgende Seiten:

 

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit Vorkenntnissen in der Zellkultur und praktischen Erfahrungen.

 

Dauer der Fortbildung

Offener Kurs: 2 Tage

In-house: Je nach Kundenvorgabe kann der Kurs auf 2 bis 4 Tage zugeschnitten werden. Bei längeren Kursen ist der Anteil an interaktiven Diskussionen größer und alle gelisteten Themen können bearbeitet werden. Firmenrelevante Themen können als Workshop bei längeren Kursen detaillierter bearbeitet werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Ort des Trainings

Wie bieten Ihnen zwei Arten des Trainings an, je nachdem wie viele Personen geschult werden sollen:

  • Offene Kurse: Sie kommen zu uns- die Wahl für Einzelpersonen, Schulungsorte: München, Frankfurt, Berlin, Bremen
  • In-house Kurse: wir kommen zu Ihnen- die Wahl für mehrere Personen aus einem Unternehmen

 

Trainingsarten: Theorie und Praxis

Um ein effektives Lernen zu fördern, versuchen wir immer Theorieteile und Praxisteile in einem Kurs miteinander zu kombinieren. So kann das neu Erlernte im Labor direkt in die Praxis umgesetzt werden. Feed-back und praktische Übungen helfen dabei, den Lernerfolg zu vertiefen und direkt in Abläufe zu integrieren. Wenn sie jedoch Ihren Mitarbeitern und Kollegen schnell einen Überblick über viele Themen geben wollen, können diese Themen auch in einem Theorie-Seminar interaktiv bearbeitet werden.

  • Theorie: Offener Kurs und In-house Schulungen
  • Praxis: In-house Schulungen

 

Vorteile von In-house Schulungen

  • Ab 4-5 Teilnehmern ist eine In-house Schulung günstiger
  • Ihre Mitarbeiter müssen nicht reisen
  • Das Trainingskonzept wird individuell für sie zusammengestellt und an Ihre Ziele und Mitarbeiter angepasst
  • In Praxisschulungen kann Ihr Assay im Kurs durchgeführt werden, dies hilft beim trouble shooting
  • Alle Mitarbeiter Ihrer Abteilung sind an der Entwicklung neuer Standards aktiv beteiligt. Dies erhöht die Compliance
  • Die Praxisteile finden in Ihren Laboren statt und alle Ergebnisse sind direkt übertragbar
  • Optimierungsvorschläge sind so auch bei Räumen und Abläufen möglich

 

Termine und Preise

Anmeldungen für offene Kurse sind derzeit Corona-bedingt nicht möglich. Schulungsorte: München, Frankfurt, Berlin, Bremen

Für In-house Schulungen kontaktieren sie uns gerne per mail oder telefonisch, dann erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das sich nach den Inhalten und der Dauer des In-house Kurses richtet. Bereits ab 4-5 Teilnehmern ist ein In-house-Kurs günstiger als die individuelle Schulung ihrer Mitarbeiter durch Teilnahme an offenen Fortbildungen. Den Termin der Schulung sprechen wir natürlich mit Ihnen ab. Generell kann ein Kurs innerhalb von 4-8 Wochen nach dem Erstkontakt bei Ihnen durchgeführt werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Die Kursgebühr bei In-house Schulungen beinhaltet die Schulungsunterlagen im Farbdruck, ein Teilnahme-Zertifikat sowie die Reise- und Hotelkosten der Dozentin oder des Dozenten.

 

Kursstruktur und Planung:

  • Kursbeginn (am ersten Tag) 09:00 Uhr
  • Kursende (bei eintägigen Kursen) ca. 17:00
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen bis zum vorletzten Tag) ca. 17:00 Uhr
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen am letzten Tag) ca. 16:00 Uhr

 

Dozent

Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Arnold studierte Biologie in Gießen und arbeitete danach als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Physiologie und Klinische Forschung in Bad Nauheim. Im Anschluss wechselte er ins Deutsche Krebsforschungszentrum und habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Fach Immunologie. Dort beschäftigte er sich mit der Aktivierung, Differenzierung und Apoptose in Leukozyten und bei Lymphomen. Von 2011 bis 2015 leitete er das Schülerforschungslabor des Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum. Gegenwärtig ​lehrt er an der Universität Heidelberg und ist ​als Dozent ​bei biowissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen tätig.

 


 

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