Menu

Kontaminationsvermeidung in der Zellkultur Praxiskurs

Inhalte & Zielsetzung

Kontaminationen sind das größte Problem in der Zellkultur. Bakterien, Mykoplasmen, Hefen, Pilze und Kreuzkontaminationen können Experimente ruinieren oder die Reproduzierbarkeit einschränken. Leider gibt es zahlreiche Quellen und Ursachen für Kontaminationen in der Zellkultur. Dieser Kurs vermittelt eine sehr unfangreiche Übersicht über die wichtigsten Grundlagenthemen zur Vermeidung und dem Nachweis von Kontaminationen im Zellkulturlabor. Er ist für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene geeignet, weil viele Hintergründe beleuchtet werden, über die man sich vielleicht bisher keine Gedanken gemacht hat.

Ziel des Kurses ist es, alle Grundlagen sowohl in Theorie als auch in der Praxis im Labor so zu vermitteln, sodass die weitgehende Kontaminationsvermeidung sicher gestellt ist und in Fall einer sporadischen Kontamination die Ursachen schnell und effizient analysiert werden können.

Kontaminationsvermeidung in der Zellkultur Praxiskurs

Im Kurs haben Sie natürlich die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Ihre aktuellen Probleme und Projekte zu diskutieren. Auch nach dem Kurs stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung oder unterstützen sie mit einer Beratung. Vergleichen sie auch mit unserem Kursen im Bereich Zellkultur Qualitätsmanagement.

 

Themen des Theorie-Seminars

  • Aufbau eines optimierten Labors
  • Hygiene im Labor
  • Desinfektion und Sterilisation
  • Desinfektionsmittel
  • Sterilisationsmethoden
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Handschuhe und weitere PSA
  • Hygieneplan und Hautschutzplan
  • Schleusen und Reinraumkonzepte
  • Kontaminationsvermeidung
  • Sterile Arbeitstechnik
  • Kontaminationsarten
  • Bakterien, Hefe, Pilze
  • Kontaminationen erkennen
  • Mykoplasmen
  • Mykoplasmennachweis
  • Mykoplasmeneliminierung mit Antibiotika
  • Kreuzkontaminationen
  • STR-Analyse und andere Nachweismethoden zur Zell-Authentifizierung
  • Geräte-Wartung und Reinigung
  • Labor-Dekontamination
  • Reinigungsintervalle

 

 

Themen des Praxisanteils des Kurses

  • Labor-Begehung
  • Feed-back zu Hygiene-Strategien
  • Workshop zu steriler Arbeitstechnik (Aseptik)
 

Erweiterungsthemen bei In-house Kursen

Die Inhalte des Theorie- und Praxisteils können an die spezifischen  Fragestellungen, Probleme, Assays oder Zelltypen angepaßt werden. Weitere oder andere Themen könnten sein:

 

Hintergrund-Informationen zum Thema

Vorab schon interessant sind evt. folgende Seiten:

 

Zielgruppe

Labormitarbeiter und Laborleiter auf allen Einstiegsniveaus aus der Forschung, Produktion oder der Qualitätskontrolle. Bei Bedarf kann der Kurs als In-house-auch auf Quereinsteiger (Fachfremde) ausgerichtet werden. Darüberhinaus eignet sich der Kurs als qualifizierende Fortbildung für TAs und promoviertes Laborpersonal, die im Pharmabereich eine Stelle suchen.

 

Dauer der Fortbildung

Der Kurs ist 2-tägig angelegt. Je nach Kundenvorgabe, Anzahl der Sterilbänke und MItarbeiter kann das Seminar auf 2 bis 4 Tage zugeschnitten werden. Firmenrelevante Themen können als Workshop bei längeren Kursen detaillierter bearbeitet werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Ort des Trainings

Diesen Kurs führen wir gerne in ihren Räumen durch

  • In-house Kurse: wir kommen zu Ihnen - die Wahl für mehrere Personen aus einem Unternehmen

 

Trainingsarten: Theorie und Praxis

Um ein effektives Lernen zu fördern, versuchen wir immer Theorieteile und Praxisteile in einem Kurs miteinander zu kombinieren. So kann das neu Erlernte im Labor direkt in die Praxis umgesetzt werden. Feed-back und praktische Übungen helfen dabei, den Lernerfolg zu vertiefen und direkt in Abläufe zu integrieren. Wenn sie jedoch Ihren Mitarbeitern und Kollegen schnell einen Überblick über viele Themen geben wollen, können diese Themen auch in einem Theorie-Seminar interaktiv bearbeitet werden.

  • Theorie: In-house Schulungen
  • Praxis: In-house Schulungen

 

Vorteile von In-house Schulungen

  • Ab 4-5 Teilnehmern ist eine In-house Schulung günstiger
  • Ihre Mitarbeiter müssen nicht reisen
  • Das Trainingskonzept wird individuell für sie zusammengestellt und an Ihre Ziele und Mitarbeiter angepasst
  • In Praxisschulungen kann Ihr Assay im Kurs durchgeführt werden, dies hilft beim trouble shooting
  • Alle Mitarbeiter Ihrer Abteilung sind an der Entwicklung neuer Standards aktiv beteiligt. Dies erhöht die Compliance
  • Die Praxisteile finden in Ihren Laboren statt und alle Ergebnisse sind direkt übertragbar
  • Optimierungsvorschläge sind so auch bei Räumen und Abläufen möglich

 

Termine und Preise

Für In-house Schulungen kontaktieren sie uns gerne per mail oder telefonisch, dann erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das sich nach den Inhalten und der Dauer des In-house Kurses richtet. Bereits ab 4-5 Teilnehmern ist ein In-house-Kurs günstiger als die individuelle Schulung ihrer Mitarbeiter durch Teilnahme an offenen Fortbildungen. Den Termin der Schulung sprechen wir natürlich mit Ihnen ab. Generell kann ein Kurs innerhalb von 4-8 Wochen nach dem Erstkontakt bei Ihnen durchgeführt werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Die Kursgebühr bei In-house Schulungen beinhaltet die Schulungsunterlagen im Farbdruck, ein Teilnahme-Zertifikat sowie die Reise- und Hotelkosten der Dozentin oder des Dozenten.

 

Kursstruktur und Planung:

  • Kursbeginn (am ersten Tag) 09:00 Uhr
  • Kursende (bei eintägigen Kursen) ca. 17:00
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen bis zum vorletzten Tag) ca. 17:00 Uhr
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen am letzten Tag) ca. 16:00 Uhr

 

Dozentin

Dr. Nicole Kühl hat an der TU Karlsruhe und der Universität Bremen Biologie studiert. Sie promovierte 1999 als Zell- und Molekularbiologin über Zellzyklus und Hitzeschockproteine. Danach wechselte sie an das Akademische Krankenhaus Groningen, Niederlande. Dort spezialisierte sie sich auf therapieorientierte Multiple Sklerose-Forschung und begann mit primären Gliazellen zu arbeiten. Dies setzte sie an der Jacobs University Bremen fort, wo sie ab 2003 eine Arbeitsgruppe hatte und als Dozentin  „Biochemistry and Cell Biology“ unterrichtete. Von 2008 bis 2011 war Dr. Nicole Kühl die Leiterin der PromoCell Academy und Dozentin für Zellkultur- und QM Kurse. Seit 2012 ist sie als selbstständige Dozentin und Beraterin im Bereich Zellkultur QM und GMP tätig und betreibt die das Trainings-Portal www.InCelligence.de. Sie berät pharmazeutische Unternehmen und Hersteller von Inkubatoren, Zellzählgeräten und Verbrauchsmaterialien. Seit 2016 ist Dr. Kühl external Head of QA der ANOVA IRM GmbH. Dort hat sie eine Herstellerlaubnis nach §13 AMG sowie eine Erlaubnis nach § 20b, c AMG für 2 stammzell-basierte Arzneimittel (BMC und Sekretom aus mesenchymalen Stammzellen, RPDA 2018) erwirkt. Dr. Kühl war Mitglied im DIN Arbeitskreis Biorektoren für das Tissue Engineering. Lernen Sie sie in einem MOOC Video kennen.


 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.